
the day is baroque
or dew,
when you’re medicated
or at least till monday
to be mute.
the first star
could write my head in deep darkness that fills my cocoon
all my dreams
will be back around for work based purposes
– a single night –
forgotten
has shaped these days
with its back against the wall
as it walked by my side
but i did run away again
delight
a little too tight
created this world
from a lost otherworld
boundless joy has come once again,
with its arms above!
elles must be saved
the love-bird whistles
after this
particular loss
we may fly
she said with pleasure
they were so joyful all day long
just another chapter for
when your feeling has become
blurry through
‚i’m sure you’re right‘

i saw you
as you watched me,
but to love
i thought
you‘d meet my ear;
and shaped a word you caught
from rain and thunder

i’ll go – i’m dry;
there’s no time for
conquering my own moon
life and nature are so beautiful
as they all take from my centre
broken,
that it will become the rich soil for
spring at least not in vain;
old time broods,
on fire
i can sing rhymed prose.
my head from dusty earth
my heart from silky wine
we are here only when heavy
clouds collide,
earth has always seemed too far
away, but
who would not approve
air to breathe,
in my hand
a long term memory is made
complete
now no compact

Eines meiner Gedichte wurde in einer sehr gelungenen international ausgeschriebenen Anthologie veröffentlicht.
Ich fühle mich geehrt, mir mit so vielen herausragenden Beiträgen Seiten zu teilen.
Auf der Premiere werde ich auch lesen.
https://www.literaturraumdortmundruhr.de
One of my poems has been published in an outstanding international anthology. I feel honored to be part of this amazing potpourri of poetry. I will be reading during the premiere (see link above)
nach einer Frage von Pablo Neruda
Dort, wo der Wald am tiefsten ist, hinter dem Rascheln des Herbstlaubs links, findet man die Bibliothek der geplatzten Seifenblasen. Jede hat ihre Geschichte.
Mal stieg eine zu hoch, die andere zerschellte an einer wirklich spitzen Tannenspitze oder eine wiederum gänzlich unterschiedliche wurde zwischen zwei Windrichtungen zerdrückt.
Hier, hinter dem Archiv der Schluckäufe finden sie alle noch einen Platz, den es so nie gab, den sie nicht brauchen, wo sie sich ausbreiten dürfen.
Manchmal mischt sich ein Schluckauf dazwischen und erschreckt sie. Ganz schön leisefüßig und mit diebischer Freude.
Aber eigentlich mögen sie sich, diese Kinder des Zufalls. Sie alle schaffen einen nicht dagewesenen Raum, Gebäude von Gedanken und stolpernden Atemzügen, die glucksend–schnarchig knarzen oder als Schneeflocken ein Blatt hinunterkullern und am Ende zu Morgentau werden. Entflammt durch die ersten Sonnenstrahlen tragen sie in nicht messbarer Geschwindigkeit Wünsche von einem Horizont zum anderen.

Two of my poems were published in ‘The Wild Word’/ November 2018.
https://thewildword.com/poetry-carina-contreras/
It’s a great honor as it features several most interesting contributions by very gifted authors.
Das Telefon klingelt
War die Suppe scharf genug
Ein alter Mann starrt durch seine
Lesebrille
In eine leere Ferne
Seine Frau schnattert
Unter ihrem knittrigen
Sonnenhut um die Wette
Mit seinen Gedankenkreisen
Dreht sich dabei ebenfalls um sich
Ganz so wie der Säugling im
Kinderwagen
Nach seiner Mutter ruft die
Nach Primark Ausschau hält
Auf Wunsch auch vegetarisch sagt
Der Kellner als kenne er
Meine Beißhemmung
An deinem Traumbild
Zerschellten Millionen
Du
Bautest sie in die Höhe
So laut
Stößt du ihre Namen
Um
Aus deinen Vierteln
Erfindest du dich neu
Schaust niemandem
Auf die Füße
Der Weg hierher ist egal
Gleich deinem zerteilten Wesen
Du singst wie
Eine Säge
Von Funken stählerner Hoffnung
Und verglühenden Sternen
Umherstreifender
Ungeheuerlich
Vergilbt und geweißt
Nie aufgeräumt
Kratztest du stets
An Fassaden
Bunt, glucksend, hupend
Vorbei aus Stein