Allgemein, Feminism, Poetry, Writing

defy me!

the first star
could write my head in deep darkness that fills my cocoon

all my dreams
will be back around for work based purposes
– a single night –
forgotten
has shaped these days
with its back against the wall

as it walked by my side, and beat steel-walled fate
how much good will it be
on the other side

but i did run away again
it seems they want more
to their feet
delight
a little too tight

create this world
from a lost otherworld

boundless joy has come once again,
with its arms above!

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Allgemein, Poetry, Prose, Writing

publication: gender blender

Write on gender/ sex/ dysphoria/ euphoria/ pride or whatever colour of the spectrum you prefer.

3 poems

or prose (max. 9000 characters)

unpublished

Deadline: April 30th 2019

.doc or .pdf to litus.fanzine@gmail.com

all rights remain with the author

Auf zu neuen Ufern – raue Küsten, sanfte Strände oder auch Heimathäfen.

Unabhängiges unkonventionelles Projekt für Literatur 

Warum macht man sowas?

Weil Poesie allen gehört. Und bei allen Gehör finden kann und es verdient, gehört zu werden. 

Jenseits von kommerzieller Einheitspampe, just for the enjoyment of it. 

Deshalb haben wir uns entschieden, eine Plattform für gänzlich unterschiedliche Literatur zu schaffen. Ob in Englisch oder Deutsch: Drückt euch aus!

 

„There is no excuse for poetry“

 – Flann O’ Brien – 

 

Unsere erste Ausgabe ‚Gender Blender‘ widmet sich der Vielfalt der Geschlechter. Schreibt über 

den Seiltanz untenrum – die Weiblichkeit des Bauarbeiters, die Fierceness der Drag Queen 

oder weibliche Potenz und männliche Ohnmacht – und alles dazwischen. 

Und wer keinen Bock auf gar nichts hat – sehr willkommen! 

 

Reicht ein:

Bis zu 9000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) Prosa.

Oder bis zu drei Gedichte.

Beides bitte unveröffentlicht.

Die Rechte bleiben bei euch. 

 

Einreichungen bitte als .doc oder .pdf unter litus.fanzine@gmail.com

 

Wir freuen uns. 

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Allgemein, Poetry, Writing

wohin gehen die geträumten dinge?

nach einer Frage von Pablo Neruda

Dort, wo der Wald am tiefsten ist, hinter dem Rascheln des Herbstlaubs links, findet man die Bibliothek der geplatzten Seifenblasen. Jede hat ihre Geschichte.

Mal stieg eine zu hoch, die andere zerschellte an einer wirklich spitzen Tannenspitze oder eine wiederum gänzlich unterschiedliche wurde zwischen zwei Windrichtungen zerdrückt.

Hier, hinter dem Archiv der Schluckäufe finden sie alle noch einen Platz, den es so nie gab, den sie nicht brauchen, wo sie sich ausbreiten dürfen.

Manchmal mischt sich ein Schluckauf dazwischen und erschreckt sie. Ganz schön leisefüßig und mit diebischer Freude.

Aber eigentlich mögen sie sich, diese Kinder des Zufalls. Sie alle schaffen einen nicht dagewesenen Raum, Gebäude von Gedanken und stolpernden Atemzügen, die glucksend–schnarchig knarzen oder als Schneeflocken ein Blatt hinunterkullern und am Ende zu Morgentau werden. Entflammt durch die ersten Sonnenstrahlen tragen sie in nicht messbarer Geschwindigkeit Wünsche von einem Horizont zum anderen.

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